Tuesday, May 06, 2008

Darmstadt: Unseriöses Geschäftsverhalten bei MyLifeStyleClub (Killer Sports / Body Culture)

Ich habe eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassounternehmen erhalten, das Zahlungen für Mitgliedsbeiträge für das Fitnessstudio von MyLifeStyleClub (Killer Sports / Body Culture) für einen Zeitraum von 18 Monaten geltend macht.

Zum Hintergrund:

Im Dezember 2006 habe ich einen Vertrag mit dem Fitnessstudio geschlossen für die Laufzeit von Januar 2007 bis Juni 2008. Vereinbart wurde die monatliche Abbuchung von meinem Konto. Diese Abbuchnung ist, wie sich durch das Schreiben des Inkassounternehmens herausgestellt hat, zu keinem Zeitpunkt erfolgt, trotz ausreichender Kontodeckung!

Das Inkassounternehmen gibt an, die Fa. MyLifestyleClub habe mir sowohl eine Rechnung am 01. Januar 2007 (das war der Vertragsbeginn) wie auch eine Mahnung (ohne Datumsangabe) zukommen lassen. Dies ist ebenfalls zu keinem Zeitpunkt erfolgt!


Ich fasse zusammen:

1. Ich schließe einen Vertrag mit dem Unternehmen und vereinbare monatliche Abbuchung der Mitgliedbeiträge. Sie buchen die Beträge trotz vorliegender Einzugsermächtigung und ausreichender Deckung nicht von meinem Konto ab.

2. Das Fitness-Studio gibt vor, mir eine Rechung am 01. Januar 2007 zugesandt zu haben. Ich habe zu keinem Zeitpunkt eine Rechung von dem Studio erhalten!

3. Das Fitness-Studio gibt vor, mir eine Mahnung zugesandt zu haben. Ich habe zu keinem Zeitpunkt eine Mahnung von dem Studio erhalten!

4. Das Fitness-Studio übergibt die Forderung an ein Inkassounternehmen, um nunmehr die versäumten Beitragsabbuchngen für die gesamte Vertragslaufzeit einziehen zu lassen.

Darüber hinaus verweist das Studio in den eigenen AGB, dass bei einem Zahlungsverzug von 2 Monaten die gesamten Beiträge (begrenzen dabei auf 6 Monate) sofort fällig werden. Hierzu gibt mehrere Urteile, die eine solche Klausel für ungültig erklären.

Selbst wenn ich vermutlich meine Sorgfaltspflicht verletzt habe, weil mir entgangen ist, dass das Studio die Beiträge nicht abbucht (ich habe das Studio nie benutzt), so kann man doch wohl erwarten, dass bei einem Rückstand von Beiträgen zunächst erstmal der Vertragspartner angeschrieben (gemahnt) wird. Auch wenn das von rechtswegen nicht erforderlich ist, da nach dem Kalender anfallende Forderungen nicht angemahnt werden müssen, so erwarte ich von einem seriösen Unternehmen, dass es zunächst erstmal selbst den Kunden anschreibt und erinnert. Es kann sich ja immerhin um ein Versehen handeln - so wie das bei mir der Fall war.

Aber das o.g. Verhalten von MyLifestyleClub / Killer Sports / Body Culture halte ich für in höchstem Masse unseriös.

Ich kann nur wirklich jedem anraten keinen Vertrag mit MyLifeStyleClub (Killer Sports / Body Culture) zu schliessen und werde jede Gelegeheit nutzen, vor diesem Unternehmen zu warnen.

Ich bin jetzt das, was das Marketing einen negativen Multiplikator nennt

P.S.: Für Google ein paar Index Terms anbei, damit andere Gefährdete diesen Artikel möglichst weit oben finden.

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